< Bauland >


„Ich bin ein Architekt, eine Bauarbeiterin. Hier gibt es viele Bauklötze. Manchmal baue ich Türme. Für mich allein oder mit anderen zusammen.  Wir müssen uns absprechen. Beim Turm bauen muss ich vorsichtig sein, damit der nicht umfällt.“

Die Kinder erwerben mathematische Vorläuferkenntnisse. Sie lernen, Mengen zu erfassen, zu konstruieren, vergleichen und messen. Sie setzen sich mit physikalischen Zusammenhängen spielerisch auseinander. „Was ist zu tun, damit der Turm nicht umfällt?“ Sie entwickeln Geschicklichkeit und üben sich in ihrer Fingerfertigkeit.

< Atelier >


„Hier gibt es viele Sachen, zum Basteln und Malen. Besonders gerne mag ich Kartons. Ich baue mir ein Zuhause. Darin kann ich mich verstecken. Ich suche mir Sachen zusammen, die ich für mein Haus brauche. Manches klappt nicht so gut. Ich gebe nicht auf. Ich habe nämlich viele Ideen.“

Kinder lernen die Beschaffenheit unterschiedlicher Materialien kennen und lernen mit ihnen umzugehen.
Die Fantasie der Kinder wird angeregt, denn es gibt keine Vorgaben, was mit diesen Materialien geschaffen werden kann. Die Kinder lernen ihre Handlungen zu planen und Lösungen zu finden. Sie entwickeln Geschicklichkeit und üben sich in ihrer Fingerfertigkeit.

< Schlemmerecke >


„Ich habe mitgeholfen, das Frühstück für alle vorzubereiten. Ich habe meinen Platz gedeckt. Ich weiß schon, was ich alles dazu brauche. Mein Brot kann ich schon selber schmieren. Ich esse gemeinsam mit den Kindern aus meiner Gruppe.Manches schmeckt salzig, manches süß und manches sauer.“

Die Kinder erwerben lebenspraktische Fähigkeiten. Sie übernehmen Verantwortung, indem sie Aufgaben übernehmen. Das stärkt ihr Selbstwertgefühl. Sie erleben Gemeinschaft beim Frühstück und Mittagessen.

Ihre Geschmackssinne werden angeregt, indem sie Abwechslung bei den Mahlzeiten erleben und mit noch unbekannten Geschmacksrichtungen in Berührung kommen.
Die Zwischenmahlzeit am Vormittag bieten wir für 8,00 Euro im Monat an.
Wir orientieren uns dabei an unserer Einrichtung spezifisches Ernährungskonzept.
Das Mittagessen erhalten wir von Ratatouille, Oldenburg. Diese Küche hat sich auf Kindermahlzeiten spezialisiert. Die Kosten für das Mittagessen betragen monatlich 58,00 Euro.

< Bewegungshalle >


„Hier bin ich gerne. Hier darf ich auch mal laut sein und toben. Manchmal turne ich mit Bällen oder mit einem großen Tuch. Wir haben auch Geräte zum Turnen. Die finde ich toll. Besonders macht mir das Klettern an der Sprossenwand Spaß und dann das Herunterspringen auf die dicke Matte. Ich muss mich anstrengen. Ich schaffe das und bin mutig.“

Gesundheit und körperliches Wohlbefinden sind eng mit regelmäßiger Bewegung verbunden. 
 Durch Bewegung und Wahrnehmung erschließen sich die Kinder aktiv die Welt. Sie lernen. Hier können die Kinder ihrer Bewegungsfreude nachgehen. Sie machen vielfältige Bewegungserfahrungen und werden körperlich herausgefordert. Dadurch entwickeln sich ihr Körperbewusstsein und ihre Geschicklichkeit. Wir tragen das Markenzeichen „Bewegungs- Kita“. 

< Außengelände >


„Hier bin ich bei jedem Wetter. Ich kann buddeln, schaukeln, klettern, mich verstecken und mit dem Bobbycar Rennen fahren. Das macht Spaß!“

Neben der Gelegenheit, sich differenziert zu bewegen und der vielfältigen Spielmöglichkeiten, setzen sich die Kinder  besonders draußen mit der natürlichen Welt auseinander. Sie entwickeln eine Faszination und mit ihr ein Umweltbewusstsein.  Durch Gartentätigkeiten, wie Sähen, Pflegen und Ernten erleben die Kinder den Jahreszyklus äußerst intensiv. 

< Wald >


„Heute ist es kalt. Ich muss mich bewegen. Das fällt mir leicht, denn der Wald ist ein toller Platz zum Spielen und Entdecken. Besonders die Stöcke gefallen mir.“

Einmal im Monat verbringen die Kinder einen Vormittag im Wald. Dieser Lebensraum bietet vielfältige Bewegungs- und Naturerfahrungen. 

< Kindergarten und Schule >


„Ich bin schon groß. Bald geht die Schule los. Die kenne ich schon.“ 

Das letzte Jahr im Kindergarten ist geprägt vom Übergang in die Schule. Im Jahr vor der Einschulung ermöglichen wir den Kindern, sich mit den Gegebenheiten der Schule vertraut zu machen. Einen Vormittag verbringen wir mit den Kindern in der Grundschule. Wir nutzen die Schulturnhalle, Räumlichkeiten und die Lernwerkstatt der Schule. Die Kinder nehmen in diesem Jahr an für sie konzipierten Aktivitäten teil.

< Gott und die Welt >


„Ich höre ganz oft die Kirchenglocken. Die Kirche kenne ich schon. In der Kirche gibt es vieles zu entdecken. Dort werden Geschichten von Gott erzählt. Auch im Kindergarten hören wir Geschichten von Gott und Jesus."

Das Kind ist ein einmaliges und wertvolles Geschöpf Gottes. In diesem Bewusstsein begleiten wir die Kinder und helfen dabei, Wertmaßstäbe zu entwickeln. Wir geben den Kindern Raum und Gelegenheit, eigenen Fragen nachzugehen und sich mit christlichen Inhalten auseinanderzusetzen.
Wir feiern kirchliche Feste und vermitteln deren Bedeutung.

< Verkleidungskammer >


„Es passiert ganz viel. Ich spiele nach, was ich alles so erlebe und sehe. Gerne bin ich auch mal eine Polizistin oder ein Zauberer. Ich verkleide mich und spiele mit anderen Kindern. Wir müssen miteinander reden und wenn es Streit gibt müssen wir uns einigen.“

Das Spiel ist die elementare Lernform von Kindern. Dem Spiel geben wir einen großen zeitlichen Rahmen und  es geschieht in allen Räumen des Kindergartens.
Die Kinder treten in Beziehung zu ihrer inneren und äußeren Welt. Kinder vertiefen und verarbeiten das Erlebte im Spiel. Im gemeinsamen Spiel lernen die Kinder zu kooperieren und mit Konflikten umzugehen.

< Wortwerkstatt >


„Überall sind Zeichen. Ich lerne die Schrift kennen.  Ich kann schon meinen Namen schreiben. Ich mag Bücher und Geschichten.“

Wir bereiten die Kinder auf das Lesen und Schreiben vor. Die Kinder fangen schon im Kindergartenalter an, sich für Schriftzeichen und Wörter zu interessieren. Wir geben ihnen Gelegenheit mit ihnen umzugehen. Sie entdecken, dass Schriftzeichen eine Bedeutung haben und mit Lauten in Verbindung gebracht werden.

< Labor >


„Draußen auf dem Spielplatz oder im Wald gibt es vieles zu entdecken. Manchmal finde ich Tiere. Die finde ich interessant. Im Wald haben wir gesammelt. Das schauen wir uns jetzt unter dem Mikroskop an.“

Kinder  besitzen eine Faszination für die Natur. Diese nutzen wir und ermutigen zum Fragen und Forschen. Die Kinder lernen Eigenschaften und Gesetzmäßigkeiten der materiellen und natürlichen Welt kennen.